Pico Duarte

4 Tage / 3 Nächte
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Der Pico Duarte liegt in der Zentralkordillere der Dominikanischen Republik, etwa 180 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Santo Domingo. Die nächstgelegene, größere Ortschaft ist Jarabacoa. Von hier aus startet auch die populärste Aufstiegsroute auf den höchsten Gipfel der karibischen Inseln. Der Pico Duarte liegt zwischen den beiden Nationalparks Armando Bermúdez und José del Carmen Ramírez. Die Zentralkordillere ist die größte und höchste Gebirgskette der Dominikanischen Republik und erstreckt sich von San Cristobal und Baní im Süden bis in den Nordwesten des Landes an die Grenze zu Haiti.

Anreise zum Pico Duarte

Die Anreise zum Pico Duarte erfolgt über verschiedene Routen. Die populärste verläuft über Jarabacoa und weiter in den kleinen Ort La Ciénaga de Manabao, von wo die meisten Wanderungen starten. Die Tour führt auf 23.1 Kilometern vom Eingang des Nationalparks über Los Tablones, La Cotorra, La Laguna, El Cruce, Aguita Fria und das Camp La Compartición zum Gipfel des Pico Duarte. Diese Tour nimmt in der Regel zwei oder drei Tage in Anspruch. Ein weiterer beliebter Ausgangspunkt ist die Ortschaft Mata Grande, welche über San José de las Matas erreicht wird. Von dort müssen 45 Kilometer zurückgelegt werden. Die Stationen sind Loma del Oro, Las Guácaras, das Hochtal Valle de Bao, der Schwestergipfel La Pelona und schließlich der Gipfel des Pico Duarte. Man kann entweder den gleichen Weg zurückgehen oder auch nach La Ciénaga auf der Hauptroute absteigen um eine abwechslunsgreiche Tour zu erleben. Je nach genauer Variante ist man hier vier bis fünf Tage unterwegs, erlebt dafür aber die landschaftlich schönste aller Touren.

Pico Duarte Aufstieg

Der Aufstieg auf den Pico Duarte ist ein besonderes Erlebnis. Wer würde hier, mitten in der Karibik, einen Berg erwarten der über 3.000 Meter in den blauen Himmel ragt. Anders als in den heimischen europäischen Bergen gibt es hier auch keine Baumgrenze, das heißt bis zum Gipfelkreuz findet man Vegetation. Auch die Abende am Lagerfeuer bei einer heißen Schokolade sind ein unvergessliches Erlebnis.

Klima

Man sollte sich allerdings warm anziehen auf dem Weg zum Pico Duarte, besser gesagt warme Kleidung mitnehmen. Abends und nachts kann es in den höheren Lagen doch empfindlich kalt werden. Ein warmer Fleecepullover oder eine Jacke sind hier durchaus zu empfehlen, fallen die Temperaturen gelegentlich doch bis auf knapp über 0°C. In den Monaten Dezember bis Februar ist es etwas kälter als das restliche Jahr über. In den Sommermonaten, während der Regenzeit, kann es zu kurzen aber heftigen Niederschlägen kommen.

ABHOLUNG/ENDSTATION Puerto Plata, Santo Domingo, Samaná, Punta Cana
LEISTUNGEN
3 Übernachtungen in Schutzhütten
Alle Transfers laut Programm
Deutschsprachige Reiseleitung
Wanderungen und Verpflegung laut Programm
1 Reitpferd pro Teilnehmer
Alle Eintritte, Steuern und Abgaben
NICHT INKLUSIVE
Private Reisekrankenversicherung
Trinkgelder und persönliche Ausgaben
UNTERKUNFT
Schutzhütten

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Tag 1 – Das Abenteuer beginnt

Zeitig in der Frühe, Fahrt mit deutschsprachigem Reiseleiter ins Zentralgebirge nach Jarabacoa und von dort weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung, nach La Cienega. Wir kümmern uns um alle Vorbereitungen, wie Nationalparkgenehmigung, Lebensmittel, Führer und Lasttiere. Sie müssen nur Ihre persönliche Ausrüstung sowie Isomatte und Schlafsack mitbringen (diese können auch ausgeliehen werden). Nachdem wir das Beladen der Lasttiere hinter uns gebracht haben, beginnt der  Aufstieg bis nach La Comparticion, das sich auf einer Höhe von 2800 m befindet. Hier verbringen wir die Nacht in einer einfachen Schutzhütte und bekommen ein warmes Abendessen serviert. Am heutigen Tag legen wir ca. 20 km und 1500 Höhenmeter zurück.

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Tag 2 – Aufstieg zum Gipfel

Am zweiten Tag liegen einige Anstrengungen vor uns. Sofort bei Sonnenaufgang geht es los. Nach einem kleinen Snack unternehmen wir den Aufstieg zum Gipfel des Pico Duarte auf 3087 m. Wir genießen die Aussicht und steigen wieder hinab bis zur Schutzhütte, wo ein warmes Mittagessen auf uns wartet. Danach erfolgt ein weiterer Abstieg bis zur Quelle „Aguita Fría“, die sich auf einer Höhe von 2650 m befindet. Sie ist die höchst gelegene Quelle der Karibik und der Ursprung des Flusses Río Yaque del Sur. Abschließend wandern wir ins „Valle del Tetero“, das auf einer Höhe von 1500 m gelegen ist. Hier verbringen wir die Nacht in einer einfachen Schutzhütte und bekommen ein warmes Abendessen serviert. Am heutigen Tag legen wir ca. 22 km und 2500 Höhenmeter zurück.

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Tag 3 – Valle del Tetero

Am dritten Tag machen wir eine ganztägige Wanderung durch das Valle del Tetero, das größte Tal des Landes mit einer Ausdehnung von ca. 3 km². Wir sehen Felsen mit Piktographien von Ureinwohnern und Baden im Fluss Yaque del Sur. Wir wandern wieder zurück in unsere Schutzhütte und genießen ein warmes Abendessen.

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Tag 4 – Abstieg und Rückfahrt in das Hotel

Am vierten Tag bringen wir den gesamten Abstieg (ca. 20 km) hinter uns und fahren zurück zum Hotel. Bei solch anstrengenden Wanderungen muss man immer damit rechnen, dass bei dem Einen oder Anderen die Kräfte nachlassen, oder auch das sich jemand verletzt. Deshalb führen wir pro Teilnehmer ein Reitpferd mit, das jederzeit bestiegen werden kann, um sich zwischendurch auszuruhen.

Wichtige Information:

  • Diese Reise ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

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